Heilklimaprojekt

 

Der Naturpark Riedingtal und Partnernaturpark Thüringerwald in Deutschland arbeiten eng zusammen.

Heilklima, umweltverträgliche Landnutzungen und Landschaftspflege sind in den Partner-Naturparken gekoppelte Handlungsfelder und Bestandteile der Entwicklungsprogramme. 

In einem gemeinsamen Klimaschutzprojekt agieren die beiden Naturparke miteinander und profitieren auch vom jeweiligen Wissen des anderen. Geplant ist, im Naturpark Thüringerwald Klimamessstationen zu ergänzen. Durch die professionelle Bearbeitung der Daten können dadurch die Qualitätsmerkmale des Klimas in der Kammregion hervorgehoben werden.

Im Naturpark Riedingtal wurden mit der Universität Salzburg bereits Klimamessstationen in verschiedenen Höhenstufen  (Seppalm, Jakoberalm, Franz-Fischer-Hütte) aufgebaut.   Zusätzlich sollen diese Klima-Messstationen durch das Anbringen von Mikroklima-Stationen im Untersuchungsgebiet ergänzt werden. Im Riedingtal sind Höhenstufen vom hochmontanen bis zum subalpinen und alpinen Bereich zu finden.

Ziel des Projektes ist es, die besonderen klimatologischen Gunstlagen herauszuarbeiten und auch die aktuellen Veränderungen im Landschaftshaushalt näher zu untersuchen, wobei die „Mensch – Umwelt – Interaktion“ einen wesentlichen Beitrag leistet.  Eine detaillierte Auswertung der Klimadaten im Naturpark Thüringer Wald und Naturpark Riedingtal in Bezug auf Landnutzung, Tourismus und Naturschutz im Kontext zur Klimathematik sollte dazu erfolgen. Dazu wird in enger Kooperation der Universität Salzburg und ThINK das Heilklima in beiden Regionen nach einheitlichen Indikatoren bewertet und die Gemeinsamkeiten sowie die individuelle heilklimatische Charakteristik jeder Region hervorgehoben. Das gemeinsame Bearbeiten der Teilergebnisse und die Auswertung als Zusammenschau beider Regionen in Form von Veröffentlichungen und Präsentationen unter Einbindung der örtlichen Bevölkerung  zur Vermittlung der Ergebnisse sind vornehmlicher Bestandteil der Projektarbeit.