Wanderparadies Naturpark Riedingtal

Die herrliche Bergwelt des Riedingtales bietet sich in ihrer Beschaulichkeit zum Wandern, Erholen, Naturerleben und Kraft tanken an. Das Naturparkgebiet hält für jede Altersgruppe abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten bereit. Der Riedingweg, der entlang des weitgehend ebenen Talbodens verläuft und an mehreren bewirtschateten Almen  vorbeiführt, spricht vor allem Genusswanderer an. Er kann auch in einer Richtung begangen werden, da der Tälerbus regelmäßig im Tal verkehrt. 

Ambitioniertere Wanderer können vom Riedingtal aus in die umgebende Bergwelt des Naturparks vordringen und mit dem Wanderschuh auf Entdeckungsreise gehen. Denn einige Gipfel rund um das Tal zählen zu den Markenzeichen des Naturparks, wie beispielsweise das  Mosermandl oder das Weisseck. Neben der markanten Riedingspitze (2.266 m) prägen das Mosermandl (2.680 m) im Norden und das Weißeck (2.711 m) im Süden die Gipfelwelt des Naturparks. Für den geübten Bergsteiger sind es lohnende Tourenziele. Markante Gipfel wie der  Faulkogel, das Rothorn, die Wildkarhöhe, die Glingspitze, die Jägerspitze und zahlreichen andere  Gipfel umrahmen das  Riedingtal.

Der Tauernhöhenweg führt Naturbegeisterte durch die vielfältige und farbenprächtige Pflanzen- u. Tierwelt des Naturparks, vorbei an zahlreichen kleinen Bergseen, die eingebettet zwischen schroffen Felsen oder lieblichen sanften Almwiesen liegen.

 

Einige Routenvorschläge für den ambitionierten Wanderer

Weißeck (2711 m): der höchste Gipfel des Naturparkes Riedingtal ermöglicht einen gewaltigen Ausblick auf Hohe und Niedere Tauern und die nördlichen Kalkalpen.

  • Gehzeit: Königalm - Riedingscharte ca. 2 Std. / Riedingscharte  - Weißeck ca. 1 Std.
  • Anforderungen: Trittsicherheit, ein gewisses Maß an Grundkondition
  • Stützpunkte: direkt bei Ausgangspunkt befindet sich die Zauneralm / im Talbereich laden mehrere Almbetriebe zur Einkehr

 

Mosermandl (2680 m): das mächtige Bergmassiv ist das Wahrzeichen des Zederhaustales. Von Frühsommer bis Herbst ist es Nährboden für eine  sehenswerte Blütenpracht.

  • Gehzeiten: Schliereralm - Franz Fischer Hütte - Mosermandl, ca. 5 Std.
  • Anforderungen: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im Gipfelbereich Voraussetzung
  • Stützpunkte: direkt am Ausgangspunkt befindet sich der Almgasthof Schliereralm / ca. in der Mitte der Wanderstrecke befindet sich die Franz-Fischer-Hütte / Abstieg auch über die Südseite möglich - Einkehr bei der Jakoberalm / im Talbereich laden mehrere Almbetriebe zur Einkehr

 

Glingspitze (2.433 m): eine lohnende Wanderung von der Königalm über das Haselloch mit eindrucksvollen Ausblicken in das Großarl- u. Kleinarltal bis in die Hohen Tauern.

  • Gehzeiten:von Königalm - Haselloch, ca. 1 Std. / Haselloch - Klingspitze ca. 1 Std.
  • Anforderungen: ab Gipfelgrad ist Trittsicherheit erforderlich
  • Stützpunkte: direkt am Ausgangspunkt befindet sich der Almghasthof Königalm / im Talbereich laden mehrere Almbetriebe zur Einkehr

 

Wasserfallboden (2.053 m): eine romantische Wanderung zum Ursprung des Riedingbaches.

  • Gehzeit: von der letzten Alm im Talschluß, der Örgenhiasalm ca. 1.5 Std.
  • Anforderungen: leichte Wanderung, jedoch ist festes Schuhwerk unbedingt erforderlich / im Bereich des Wasserfalles ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich
  • direkt beim Ausgangspunkt befindet sich die Örgenhiasalm / diese Wanderung kann auch als Rundwanderweg (über das Haselloch zur Königalm)  begangen werden / mehrere Almbetriebe laden im Talbereich zur Einkehr

 

Anbindungen an Weitwanderweg /  Übergänge in Nachbartäler:

  • über das Haselloch (2.136 m) oder die Weißgrubenscharte (2.255 m) zur Tappenkarseehütte (1.820 m) und Kleinarltal
  • über die Nebelkarscharte(2.453 m) und das Murtörl ins Großarltal
  • über die Riedingscharte (2.274 m) zur Sticklerhütte und in das Murtal
  • über die Taferlscharte (2.236 m) zur Südwienerhütte
  • über die Windischscharte (2.306 m) ins benachbarte Flachautal

 

Routenvorschlag für den Gußwanderer, ideal für die ganze Familie - ein lustiger Almausflug für Kinder und Erwachsenen und ein erlebnisreicher Tag in der Natur sind garantiert.

Mehrere Themen- und Erlebniswege bieten sich hervorragend für die ganze Familie zum Wandern an (siehe Punkt Themen- u. Erlebniswege). Ein zentrales Element des Naturparks ist der "Almenwanderweg". Der Almenweg führt vom Naturparkzentrum  taleinwärts - vorbei an mehreren bewirtschafteten Almen >von der Schliereralm - Gruberalm - Esslalm - Hoislalm - Ilgalm - Königalm - Zauneralm - bis zur Örgenhiasalm<.  Die Rückreise kann auch mit dem Tälerbus individuell gestaltet werden.

  • Gehzeiten: von Naturparkhaus bis Örgenhiasalm ca. 2 Std.
  • Weglänge: 6 km
  • Anforderung: leichte Wanderung - fast kein Höhenunterschied / Wanderung individuell mit dem Tälerbus  gestaltbar
  • Stützpunkte: 8 bewirtschaftete Almhütten