
LEITSÄTZE:
1. Um
Beunruhigungen des Wilds weitgehend zu vermeiden werden die Besu-cherströme
entlang der Erholungszone Berg und Bildungszone Tal gebün-delt. Zusätzlich
bildet das geplante „Habitatschutzgebiet Rauchwald“ den Kern einer
Ruhezone, welche den größten Teil der orographisch rechtssei-tig gelegenen
Talhänge einnimmt. Touristische Aktivitäten jeglicher Art sind in dieser
Ruhezone abzulehnen.
2. Die Jagd ist in sämtliche den Naturpark betreffenden
Planungen miteinzubinden. Durch den engen Kontakt mit den Entscheidungsträgern
können mögliche Interessenskonflikte schon im frühen Planungsstadium
erkannt und ausgeräumt werden.
3. Die Jägerschaft sollte aktiv
an der Errichtung und dem Betrieb des Na-turparks mitwirken. Den Besuchern soll
mit Informationstafeln über Jagd und Wild, oder mittels geführten wildökologischen
Exkursionen, das Thema Jagd näher gebracht werden. Dadurch soll auch das
Verständnis und die Notwendigkeit für besucherlenkender Maßnahmen
vermittelt werden.
LEITMOTTO:
„Ruhegebiete für das Wild erhalten und schaffen“

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